Als Logenwein sind im Versand erhältlich:

a) Riesling 2007 Qualitätswein trocken  € 5.20

b) Rivaner 2007 Qualitätswein halbtrocken  € 5,20

c) Dornfelder 2006 Qualitätswein trocken  € 6,40

Mit dem Verkauf einer jeden Flasche Logenwein geht ein Erlös von 0,50 € an das Freimaurerische Hilfswerk e.V.

und ein Betrag von 1,00 € in unsere Hauskasse. Als eine kleine und selbstbewusst in die Zukunft schauende Loge haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, langfristig wieder in einem eigenen Logenhaus in Trier arbeiten zu können. Jeder Käufer spendet daher auch einen kleinen Baustein für unser Logenhaus.

Das Etikett ist mit freimaurerischen Symbolen und einem kurzem Informationstext bedruckt. Auf der Vorderseite befinden sich die lateinischen Begriffe für Weisheit, Stärke und Schönheit sowie ein G, umrahmt von Winkel und Zirkel. Die Rückseite enthält neben dem Siegel der Freimaurerloge "Zum Verein der Menschenfreunde" i.Or. Trier und des freimaurerischen Hilfswerkes e.V. auch einen kurzen Informationstext zum Logenwein.

Unser Logenwein ist von Brüdern für Brüder gemacht und ist ein idealer Begleiter bei Tafellogen Stiftungsfesten oder privaten Feierlichkeiten. Im Versand beträgt die Mindestbestellmenge 6 Flaschen.

 

 

Das Weinanbaugebiet Brauneberg

Brauneberg wurde erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 588 n.Chr., als der Merowingerkönig Childebert II. „Duos Amandos super mosellam“, das heutige Brauneberg mit den gesamten Nachbarorten des guten Weines wegen seinem Patenonkel, dem Bischof Agericus von Verdun schenkte. Die hohe Domkirche zu Verdun hatte keine Besitztümer, in denen solch hohe Qualitäten wuchsen wie im damaligen und heutigen Brauneberg. Durch die gesamte Geschichte des Mittelalters sowie der Neuzeit hat Brauneberg und seine Rieslingweine den einzigartigen Ruf als Spitzenweinort gewahrt. Reine Südlagen mit Steigungen bis zu 80% auf feinem Schiefersediment aus der Devonzeit erzeugen in den Tälern der Mittelmosel ein Mikroklima, das Mensch und Natur gemeinsam begeistern lässt! Grundlage für die Tatsache, dass hier die besten Rieslingweine der Welt wachsen.

Der Reisling, die "Brauneberger Juffer"

(42,7 ha) Die Spitzenrieslinge der weltberühmten Lagen Juffer und Juffer Sonnenuhr beinhalten den Steilhang gegenüber dem Ort Brauneberg. Der Größe nach der Flurbereinigung: 42,7 ha. Von Thomas Jefferson über Theodor Fontane bis ins englische Königshaus ist die Brauneberger Juffer der Inbegriff für Rieslinggenuss auf höchstem Niveau! Die Namensgebung der Lage „Juffer“ geht zurück auf die Anfänge des 18. Jahrhunderts. Nach der napoleonischen Besatzungszeit hatte ein Kammerherr Wunderlich den größten Besitz in dieser Weinlage. Die drei Töchter des Kammerherrn folgten nicht dem Wunsch der Eltern zu heiraten und blieben Jungfern. Ihre Freude und Liebe widmeten sie stattdessen den besten Weinen ihres elterlichen Weingutes, die in den steilen Felshängen der heutigen „Juffer“ wuchsen. Aus Verdruss über diese Entwicklung nannten die Eltern schon zu Lebzeiten diese Weinberge in Anlehnung an ihre ledigen Töchter „Juffer“, dem moselfränkischen Dialektnamen für Jungfer. Die Sonnenuhr in dieser Weinlage ist die einzige Sonnenuhr, die von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt werden kann.

Das "Filetstück" der Brauneberger Juffer sind die Weinberge um die Felsen der Sonnenuhr und der römischen Kelteranlage. Auch hier eine reine Südlage mit Steigungen bis zu 80% mit feinstem Schieferdevon.

 

Der Dornfelder

Dornfelder ist eine frühreifende rote Rebsorte, die vor allem in den Weinanbaugebieten Rheinhessen und Pfalz angebaut wird. Die Reben sind wenig anspruchsvoll, was die Bodenbeschaffenheit betrifft, und liefern gute Erträge. Dornfelder ist empfindlich gegen Frost und Pilzkrankeiten wie Peronospora. Wegen der steigenden Nachfrage nach farbintensiven Rotweinen hat sich der Dornfelder in Deutschland zu einer Modesorte entwickelt. Der Wein aus Dornfelder hat eine schwarzrote Farbausprägung und einen fruchtigen Geschmack. Die Säureausprägung ist recht stark, was an dem hohen Gerbstoffanteil liegt. Aufgrund seiner Charakteristik ist er besonders gut zum Ausbau in Eichenholzfässern (Barrique) geeignet.

Dornfelder ist eine Neuzüchtung; sie wurde 1955 durch August Herold an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg durch eine Kreuzung der beiden Sorten Helfensteiner und Heroldrebe gezüchtet. Benannt wurde sie nach Immanuel Dornfeld, dem Gründer der Weinbauschule. Sortenschutz und Zulassung durch das Bundessortenamt erhielt sie 1979 bzw. 1980. Die Sorte wurde nach ihrer Farbintensität selektioniert und wurde ursprünglich als Deckwein angebaut, der als Verschnittpartner von anderen roten Rebsorten eingesetzt werden sollte, um dem daraus gekelterten Wein mehr Farbe zu verleihen. In den vergangenen Jahren wurde er jedoch immer stärker auch sortenrein ausgebaut und ist inzwischen in den unterschiedlichen Qualitätsstufen erhältlich. Diverse Prämierungen, u.a. bei Weinverkostungen der DLG, deuten darauf hin, dass der Dornfelder seinen Ruf, nur ein einfacher Rotwein zu sein, teilweise zu Unrecht trägt.

Der Dornfelder eignet sich auch als Tafeltraube.

Die Anbaufläche in Deutschland (Stand: 1. März 2004) umfasst 6.621 ha (= 6,5 % der Rebfläche).

.

 

Der Rivaner

Die weiße Rebsorte Müller-Thurgau, heute aus Marketinggründen auch Rivaner genannt, wurde 1882 von dem Schweizer Rebforscher Prof. Hermann Müller (* 1850; † 1927) aus dem Schweizer Kanton Thurgau für die Lehranstalt in Geisenheim gezüchtet. Müller-Thurgau ist mit 42.000 ha Anbaufläche weltweit die erfolgreichste Neuzüchtung.

Die Sorte stellt an Klima und Bodenbeschaffenheit relativ geringe Ansprüche. Die Reben reifen früh und bringen große Ertragsmengen. Die Sorte Müller-Thurgau ist aufgrund ihrer geringen Säure mild, doch elegant und fruchtig. Die Weine sollen noch relativ jung getrunken werden, mit wenigen Ausnahmen werden sie durch die Lagerung nicht besser.

Trocken und halbtrocken ausgebaut wird die Sorte heute sehr häufig als "Rivaner" bezeichnet, nach den ursprünglich vermuteten Elternreben Riesling und Silvaner. Der Grund: Obwohl sich aus Müller-Thurgau durchaus hochklassige Weine keltern lassen, hat die Traube mittlerweile beim Publikum einen sehr schlechten Ruf, weil sie aufgrund des erzielbaren hohen Ertrags allzu oft für minderwertige Massenweine missbraucht wurde.

Müller selber war sich jedoch nicht ganz sicher, welche Eltern-Rebsorten tatsächlich von ihm verwendet wurden. Deswegen gab es auch von Anfang an Zweifel. Versuche, die Züchtung nachzuvollziehen, scheiterten. Lange Zeit ging man davon aus, dass es sich um eine Kreuzung aus Riesling mit sich selbst handele. Nach neuen genetischen Untersuchungen gelten als Eltern-Reben des Müller-Thurgau die Rebsorten Riesling und Madeleine Royale; andere Quellen ( z.B. Oz Clarke, s. Quellen) nennen ebenfalls aufgrund genetischer Untersuchungen die Sorten Riesling und Chasselas (Gutedel) als Elternreben.

Die Anbaufläche in Deutschland betrug im März 2004 17.280 ha, das entspricht 16,8 % der Rebfläche.

Durch weitere Kreuzung eines Sämlings (Silvaner x Riesling) mit Müller-Thurgau entstand 1933 die weiße Rebsorte Bacchus.

Deutsche Hauptanbaugebiete:

Baden mit einer Anbaufläche von 3530 ha
Franken mit einer Anbaufläche von 2260 ha
Pfalz mit einer Anbaufläche von 3195 ha
Rheinhessen mit einer Anbaufläche von 5000 ha
Saale-Unstrut mit einer Anbaufläche von 144 ha
Mosel-Saar-Ruwer mit einer Anbaufläche von 1660 ha
Nahe mit einer Anbaufläche von 713 ha
In Österreich wird der Müller-Thurgau bei stark rückläufiger Bedeutung vor allem als Verschnittpartner für leichte Tafelweine bzw. für den Sturm verwendet.

Synonyme: Rivaner, Riesling-Sylvaner, Johannisberg (Wallis)

Abstammung: Riesling x Madeleine Royale (eine Abart des Gutedel)

.